Der Rhein bei Düsseldorf © Lokalbüro

Der Rhein bei Düs­sel­dorf © Lokalbüro

 

Der Rhein führt in Düs­sel­dorf so wenig Was­ser wie seit Beginn der Mes­sun­gen nicht mehr. Am Mon­tag­mor­gen, 17. August 2026, lag der Pegel bei minus 2 Zen­ti­me­tern. Damit wurde der bereits am Wochen­ende erreichte his­to­ri­sche Tief­stand von minus 1 Zen­ti­me­ter noch­mals unterschritten.

Das extreme Nied­rig­was­ser ist die Folge der anhal­ten­den Tro­cken­heit und der feh­len­den Nie­der­schläge. Für die kom­men­den Tage wird zwar eine leichte Erho­lung erwar­tet, der Rhein bleibt in Düs­sel­dorf jedoch auf außer­ge­wöhn­lich nied­ri­gem Niveau.

Wich­tig: Der nega­tive Pegel­stand bedeu­tet nicht, dass der Rhein nur wenige Zen­ti­me­ter tief ist. Der Pegel misst die Höhe des Was­sers rela­tiv zum fest­ge­leg­ten Pegel­null­punkt. Die Fahr­rinne ist wei­ter­hin deut­lich tiefer.

Der aktu­elle Pegel­stand wird von der Was­ser­stra­ßen- und Schiff­fahrts­ver­wal­tung fort­lau­fend aktualisiert.

Übri­gens: Die Pegel­uhr an der Rhein­ufer­pro­me­nade wird nach ihrer Reno­vie­rung auf Ver­an­las­sung der Düs­sel­dor­fer Jon­ges heute Nach­mit­tag um 14 Uhr wie­der in Betrieb genom­men. Damit zeigt die tra­di­ti­ons­rei­che Uhr künf­tig wie­der den aktu­el­len Was­ser­stand des Rheins an