nter­wegs

Symbolbild Unterwegs im Grünen © LOKALBÜRO

Sym­bol­bild Unter­wegs im Grü­nen © Lokalbüro

 

Wenn der Som­mer sich ver­ab­schie­det, zeigt sich Düs­sel­dorfs Natur von einer neuen Seite. Genau dar­auf setzt die Stadt mit ihrer Reihe „Unter­wegs im Grü­nen“, die im Sep­tem­ber mit gleich vier Ter­mi­nen fort­ge­setzt wird. Ob Fried­hofs­ge­schichte, Apfel­ernte oder Wald­spa­zier­gang – wer die Lan­des­haupt­stadt abseits der Innen­stadt ent­de­cken möchte, fin­det in den kom­men­den Wochen reich­lich Gele­gen­heit dazu.

Den Auf­takt macht ein Ter­min mit beson­de­rem Bezug: Am Sonn­tag, 13. Sep­tem­ber, um 15 Uhr führt Dr. Die­ter Sawa­lies anläss­lich des Tags des offe­nen Denk­mals über den Golz­hei­mer Fried­hof. Unter dem Titel „Geschichte(n) an den Kin­der­grä­bern“ blickt er auf ein­zelne Schick­sale und die wech­sel­volle Ver­gan­gen­heit der Anlage zurück. Start ist am Künst­ler­ate­lier­haus am Mittelweg.

Gleich zwei­mal steht der 23. Sep­tem­ber im Kalen­der. Um 16.30 Uhr dreht sich bei Dr. Nor­bert Ten­ten in Haus Bür­gel alles um den Apfel: Unter dem Motto „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“ wird gemein­sam geern­tet und der Saft anschlie­ßend mit einer hand­be­trie­be­nen Presse selbst her­ge­stellt. Treff­punkt ist Haus Bür­gel am Urden­ba­cher Weg. Eine Stunde spä­ter, um 17 Uhr, nimmt Marius Erley die Teil­neh­mer mit in den Kal­ku­mer Forst. Dort erklärt er, mit wel­chen Maß­nah­men das Gar­ten­amt den Stadt­wald für die Fol­gen des Kli­ma­wan­dels wapp­net. Treff­punkt ist der Park­platz an der Kal­ku­mer Schloß­al­lee, Ecke An der Anger.

Den Abschluss der Reihe bil­det am Frei­tag, 25. Sep­tem­ber, um 16 Uhr eine Tour mit Antje Schmidt-Wie­gand durch den Süd­park. Sie zeich­net nach, wie sich die Anlage an der Düs­sel im Laufe der Zeit ent­wi­ckelt hat. Start ist am Park­ein­gang an der Sieg­bur­ger Straße, nahe dem S‑Bahnhof Oberbilk.

Umwelt­de­zer­nent Jochen Kral betont die Bedeu­tung der Füh­run­gen für das Ver­ständ­nis der städ­ti­schen Natur: „Mit dem Wech­sel der Jah­res­zei­ten ver­än­dert sich auch unsere Natur. Die Füh­run­gen zei­gen ein­drucks­voll, wie span­nend diese Ver­än­de­run­gen sind, und ver­mit­teln zugleich Wis­sen über den Schutz unse­rer Land­schaf­ten und das grüne Erbe Düsseldorfs.“

Da die Teil­neh­mer­zahl bei allen Ter­mi­nen begrenzt ist, führt kein Weg an einer vor­he­ri­gen Anmel­dung vor­bei. Tickets gibt es über das Online-Buchungs­sys­tem der Stadt. Der Teil­nah­me­bei­trag liegt, sofern nicht anders aus­ge­wie­sen, bei fünf Euro pro Per­son, Kin­der bis 14 Jahre neh­men kos­ten­frei teil. Die Tou­ren fin­den grund­sätz­lich bei jedem Wet­ter statt, ledig­lich bei Extrem­wet­ter­war­nun­gen des Deut­schen Wet­ter­diens­tes – etwa bei Sturm oder Gewit­ter – wer­den sie abge­sagt. Wer mit­ge­hen möchte, sollte sich auf eine Dauer von etwa ein­ein­halb bis zwei Stun­den ein­stel­len und ent­spre­chend wet­ter­feste Klei­dung wählen.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen und das voll­stän­dige Pro­gramm fin­den Inter­es­sierte unter www.duesseldorf.de/unterwegs-im-gruenen.