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Düsseldorf bietet Wohnungslosen Schutz vor der Kälte

Beigeordnete für Kultur und Integration Miriam Koch © Lokalbüro

Bei­geord­nete für Kul­tur und Inte­gra­tion Miriam Koch © Lokalbüro

Stadt und Wohl­fahrts­ver­bände stel­len zahl­rei­che Über­nach­tungs- und Auf­ent­halts­mög­lich­kei­ten bereit – Hilfe gibt es das ganze Jahr

Mit Beginn der kal­ten Jah­res­zeit rücken die Hilfs­an­ge­bote für woh­nungs­lose Men­schen in Düs­sel­dorf ver­stärkt in den Mit­tel­punkt. Die Lan­des­haupt­stadt stellt gemein­sam mit den Trä­gern der Woh­nungs­lo­sen­hilfe ganz­jäh­rig zahl­rei­che Auf­ent­halts- und Über­nach­tungs­mög­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung. Ziel ist es, Men­schen ohne fes­ten Wohn­sitz vor Kälte zu schüt­zen und ihnen Zugang zu wei­te­rer Unter­stüt­zung zu ermöglichen.

„Nie­mand sollte gezwun­gen sein, die kal­ten Nächte unge­schützt auf der Straße zu ver­brin­gen. Des­halb ist es uns wich­tig, dass woh­nungs­lose Men­schen in Düs­sel­dorf ver­läss­li­che Anlauf­stel­len fin­den, an denen sie Schutz und Unter­stüt­zung erhal­ten. Gemein­sam mit den Trä­gern der Woh­nungs­lo­sen­hilfe bie­ten wir ein brei­tes Hilfs­an­ge­bot. Unser Ziel ist es, die Men­schen nicht nur kurz­fris­tig zu unter­stüt­zen, son­dern ihnen auch lang­fris­tige Per­spek­ti­ven zu eröff­nen und sie auf ihrem Weg in eine gesi­cherte Wohn­si­tua­tion zu beglei­ten“, betont Miriam Koch, Bei­geord­nete für Kul­tur, Inte­gra­tion und Gesundheit.

Das Ange­bot rich­tet sich an unter­schied­li­che Per­so­nen­grup­pen. Neben Not­schlaf­stel­len für Män­ner, Frauen und Paare gibt es spe­zi­elle Ein­rich­tun­gen für Jugend­li­che und junge Erwach­sene sowie für Men­schen mit Sucht­er­kran­kun­gen. In eini­gen Unter­künf­ten kön­nen auch Hunde und Klein­tiere mit­ge­bracht werden.

Zu den wich­ti­gen Anlauf­stel­len gehö­ren die Not­schlaf­stelle an der Graf-Adolf-Straße, die Unter­kunft an der Harkort­straße sowie das Frau­en­an­ge­bot „Ari­adne“ an der Fried­rich-Ebert-Straße. Für Jugend­li­che und junge Erwach­sene ste­hen unter ande­rem die Ein­rich­tun­gen „Sleep In“ und „Knack­punkt“ zur Verfügung.

Auch tags­über gibt es zahl­rei­che Mög­lich­kei­ten, sich auf­zu­wär­men, aus­zu­ru­hen und bera­ten zu las­sen. Dazu gehö­ren bei­spiels­weise das „Shel­ter“ in der Lie­fer­gasse, das „Café Pur“ an der Harkort­straße und das Café „Ari­adne“ für Frauen.

Die Stadt behält die Situa­tion ins­be­son­dere wäh­rend der Win­ter­mo­nate im Blick. Bei beson­ders nied­ri­gen Tem­pe­ra­tu­ren kön­nen die bestehen­den Hilfs­an­ge­bote bedarfs­ge­recht erwei­tert und zusätz­li­che Über­nach­tungs­mög­lich­kei­ten geschaf­fen werden.

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