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Stephan Keller übernimmt Schirmherrschaft für Female Network Festival

Die Initiatorinnen des Female Network Festivals (v.l.n.r.): Annette Grabbe (Rheinbahn AG), Maria Kofidou (Düsseldorf Congress GmbH), Dr. Charlotte Beissel (Stadtwerke Düsseldorf AG) und Henrietta Six (Stadtsparkasse Düsseldorf). © „Female Network Festival“

Die Initia­to­rin­nen des Female Net­work Fes­ti­vals (v.l.n.r.): Annette Grabbe (Rhein­bahn AG), Maria Kofidou (Düs­sel­dorf Con­gress GmbH), Dr. Char­lotte Beis­sel (Stadt­werke Düs­sel­dorf AG) und Hen­ri­etta Six (Stadt­spar­kasse Düs­sel­dorf). © „Female Net­work Festival“

 

Pre­miere für ein neues Ver­an­stal­tungs­for­mat in der Lan­des­haupt­stadt: Am 3. März 2026 fin­det im CCD Con­gress Cen­ter Düs­sel­dorf erst­mals das Female Net­work Fes­ti­val statt. Es rich­tet sich als netz­werk­über­grei­fen­des B2B-Event an Frauen mit Füh­rungs­ver­ant­wor­tung im Wirt­schafts­raum Düs­sel­dorf. Ver­an­stal­te­rin ist die Düs­sel­dorf Con­gress GmbH. Die Schirm­herr­schaft hat Ober­bür­ger­meis­ter Ste­phan Kel­ler übernommen.

Ziel der neuen Platt­form ist es, Frauen in Füh­rungs­po­si­tio­nen, ambi­tio­nierte Nach­wuchs­füh­rungs­kräfte sowie bestehende Frau­en­netz­werke erst­mals gebün­delt zusam­men­zu­brin­gen. Damit reagiert die Initia­tive auf eine gewach­sene, bis­lang jedoch stark frag­men­tierte Netz­werk­land­schaft in der Stadt.

Kel­ler ord­net das For­mat als Bei­trag zur Stand­ort­ent­wick­lung ein. Düs­sel­dorf stehe im Wett­be­werb um Fach­kräfte, Füh­rungs­kom­pe­tenz und Inno­va­ti­ons­kraft. Ver­an­stal­tun­gen wie das Female Net­work Fes­ti­val mach­ten Ver­ant­wor­tung sicht­bar und stärk­ten Ver­net­zung als wirt­schaft­li­chen Faktor.

Initiative aus Wirtschaft und Stadtnähe

Ange­sto­ßen wurde das Fes­ti­val von vier Frauen aus Füh­rungs- und Vor­stands­funk­tio­nen zen­tra­ler Düs­sel­dor­fer Unter­neh­men und Institutionen:

  • Dr. Char­lotte Beis­sel, Vor­stands­mit­glied und Arbeits­di­rek­to­rin der Stadt­werke Düs­sel­dorf AG,
  • Annette Grabbe, Vor­stands­spre­che­rin, Arbeits­di­rek­to­rin und Finanz­vor­stän­din der Rhein­bahn AG,
  • Hen­ri­etta Six, Vor­stands­mit­glied der Stadt­spar­kasse Düs­sel­dorf,
  • sowie Maria Kofidou, Geschäfts­füh­re­rin der Düs­sel­dorf Con­gress GmbH.

Nach Anga­ben der Initia­to­rin­nen geht es nicht darum, bestehende Netz­werke neben­ein­an­der fort­zu­füh­ren, son­dern diese gezielt mit­ein­an­der zu ver­bin­den und neue For­men der Zusam­men­ar­beit zu ermög­li­chen. Der Anspruch sei, Aus­tausch in kon­krete Koope­ra­tion zu überführen.

Marktplatz der Netzwerke als Kernstück

Inhalt­li­cher Mit­tel­punkt des Fes­ti­vals ist ein kura­tier­ter „Markt­platz der Netz­werke“. Dort prä­sen­tie­ren sich zahl­rei­che Düs­sel­dor­fer Frau­en­netz­werke und tre­ten sowohl unter­ein­an­der als auch mit Unter­neh­men und Insti­tu­tio­nen in den Dia­log. Ergänzt wird das Pro­gramm durch mode­rierte Netz­werk­for­mate, Pitch-Ses­si­ons und the­ma­ti­sche Lounges.

Eine Key­note hält Chris­tina Puello, Mit­grün­de­rin des Fahr­rad-Lea­sing-Anbie­ters Deut­sche Dienst­rad und Prä­si­den­tin des Ver­band der Unter­neh­me­rin­nen in Deutsch­land (VdU).

Am Abend ist ein Panel unter dem Titel „Lea­der­ship Unplug­ged. Mut. Macht. Mensch­lich­keit.“ geplant. Zu den Teil­neh­me­rin­nen zählt unter ande­rem Mona Neu­baur, stell­ver­tre­tende Minis­ter­prä­si­den­tin des Lan­des Nordrhein-Westfalen.

Mit dem neuen For­mat setzt Düs­sel­dorf nach Ein­schät­zung der Ver­an­stal­te­rin­nen ein sicht­ba­res Signal für ver­netzte Füh­rungs­kul­tur und stand­ort­be­zo­gene Zusam­men­ar­beit – getra­gen von Wirt­schaft, Stadt und stadt­na­hen Akteuren.

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1 Kommentar

  1. Hubertus A.W.J. Lampenscherf

    Na gut — ich bin ein Mann (viel­leicht gar nur ein “Männ­lein”) — kein Fach­mann und schon gar keine Fach­frau, mög­li­che­re­weise mit feh­len­der Kom­pe­tenz mich zum Arti­kel zu äußern. Was mich den­noch zu einem Kom­men­tar treibt, ist die — als Real­sa­tire anmu­tende Mel­dung -, dass Ste­phan Kel­ler (also nicht Ste­pha­nie) die SCHIRMHERRSCHAFT über­nimmt für das FEMALE NETWORK (Frauen-Netz­werk ist wohl zu deutsch, zu uneman­zi­piert oder gar “schlüpf­rig” — wer weiß , was sich da im Netz ver­fängt???). Aber klar — Frauen müs­sen beschützt wer­den; da macht ein SCHIRM Sinn und als BESCHÜTZER ist offen­bar selbst­ver­ständ­lich die HERRSCHAFT eines Man­nes (über den Schirm und/oder über die Frauen?) erfor­der­lich. Unab­hän­gig mal von der Not­wen­dig­keit, ob selbst­be­wußte, gestan­dene Frauen in FÜH­RUNGS­po­si­tio­nen über­haupt einen SCHIRMHERREN brau­chen, bleibt bei mir die Frage, warum nicht eine Frau, z.B. Mona Neu­bauer die Beschüt­ze­rin­nen­rolle über die Frau­schaft über­nom­men hat? Sie gehört zwar zur Lan­des­re­gie­rung — aber eigent­lich ja auch zur soge­nann­ten “Stadt­ge­sell­schaft” Düs­sel­dorfs und es wäre ein wür­di­ges, prä­gnan­tes Signal (eben auch für Düs­sel­dorf!) nach außen gewe­sen, zumal ja mit dem 8. März auch der Inter­na­tio­nale Frau­en­tag bevor­steht! Aber viel­leicht bin ich (“old school” — “Alte Schule” klingt so bau­fäl­lig 😉 …) Jahr­gang 1953 ja bereits zu sehr aus der Zeit gefallen?!?

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